Biersdorf

Text aus Wikipedia

Biersdorf (Daaden)

Biersdorf

Ortsgemeinde Daaden
Höhe: 280 m ü. NN
Eingemeindung: 7. Juni 1969
Postleitzahl: 57567
Vorwahl: 02743
Biersdorf (Rheinland-Pfalz)
Biersdorf

Lage von Biersdorf in Rheinland-Pfalz

Biersdorf ist eine ehemals selbständige Gemeinde und heutiger Ortsteil der OrtsgemeindeDaaden im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz.

Geschichte

Biersdorf liegt im Daadetal, in der Nähe des Pfarrortes Daaden. Bedeutung erlangte Biersdorf für den Bergbau im Siegerland als Standort der Gruben FüssebergGlaskopf und Ohliger Zuginnerhalb des Siegerländer Erzreviers. Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts wurde in Biersdorf Erz abgebaut. Nach dem Übergang an das Königreich Preußen als Folge des Wiener Kongresses und der Bildung des Kreises Altenkirchen gehörte Biersdorf seit 1816 zur Bürgermeisterei Daaden. 1885 wurde Biersdorf an die Daadetalbahn von Betzdorf über Biersdorf nach Daaden angeschlossen. Erzbergbau und Hüttenwesen prägten bis 1965 die Gemeinde, als das letzte Bergwerk geschlossen wurde. Nach dem Niedergang des Bergbaus im Daadetal erfolgte im Ortskern von Biersdorf eine Dorfsanierung. Inzwischen ist Biersdorf Standort einigerMittelstandsbetriebe. Bei der Kommunalreform in Rheinland-Pfalz wurde Biersdorf am 7. Juni 1969 mit damals 1.616 Einwohnern in die Ortsgemeinde Daaden eingemeindet.[1]

Biersdorf ist heute Standort einer Grundschule, eines Kindergarten und eines Jugenzentrums.

Bürgerschaft

Biersdorf verfügt über eine aktive Bürgerschaft. In den Jahren 2011, 2012, und im Jahre 2014 beteiligt sie sich am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. (Der Wettbewerb 2012 fiel wegen zu geringer Beteiligung im Kreis Altenkirchen aus) Die Bürgerschaft und speziell die „Biersdorfer Backes-Senioren“ schufen einige beispielhafte Projekte für die Biersdorfer Bürger.

Literatur[Bearbeiten]

  • Alfred Schneider: 650 Jahre Biersdorf. Ein Blick in die Vergangenheit des Bergarbeiterdorfes mit Daten und Fakten. In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen (1997), S. 193-199.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, S. 174 (PDF; 2,1 MB)

Schreibe einen Kommentar